2011-10-23 10.31.282011-10-23 10.31.282011-12-11 17.04.342011-12-11 17.04.3450 Kinder tummelten sich am Sonntag in der Wadersloher Turnhalle, darunter
Phil beim Vorhandtopspin
gleich vier Spieler der
Paul, Sarah und Jakob im letzten Jahr bei der Endrangliste der C-Schüler
TTSG Rietberg-Neuenkirchen. Besonders beachtenswert: Jakob, Paul und Sarah gehören zum Jahrgang 2002, wobei die B-Schüler teilweise bis zu zwei Jahre älter waren. Und dass auf Westdeutschem Spitzenniveau. Nur Phil gehört altersmäßig schon in diese Gruppe. Der Turniermodus war so, dass es in der Vorrunde 6er Gruppen gab. Die ersten drei qualifizierten sich für die Zwischenrunde, in der dann zwei Gruppen zusammen gelegt wurden und somit wieder eine 6er Gruppe entstand. Ziel also: Eine Platzierung unter den ersten drei. Oder auch das Gewinnen von Erfahrungen, für die 4 Spieler, die von der Stärke eher in der Mitte einzustufen waren.
Sarah hatte eine ausgeglichene Gruppe erwischt. 2 Spielerinnen waren von den TTR-Punkten deutlich unter Sarah anzuordnen, zwei Spielerinnen hatten fast dieselbe Punktzahl und eine hatte 150 Punkte mehr. Zuerst spielte Sarah gegen Beyer aus Schladern, die deutlich weniger Punkte hat. Sarah spielte ihre Favoritenrolle klasse aus und spielte ganz stark. Ein deutlicher 3:0 Sieg. Als nächstes traf sie auf Usbeck von Borussia Düsseldorf, die sowohl mit viel Unterschnitt Schupfen, als auch mit Spin angreifen konnte. Damit, und auch mit ihrer Noppe in der Vorhand kam Sarah überhaupt nicht zurecht. Das erwartungsgemäße 0:3. Zu einer regelrechten Aufschlagsschlacht wurde das dritte Spiel. In den ersten beiden Sätzen konnte Sarah durch ihren Aufschlag und den anschließenden Schuss 90 % ihrer Punkte machen. Aber Sarah kam auch nicht so gut mit den Angaben der Gegnerin zurecht, sodass sie zu 9 und zu 10 gewann. Danach stellte sich Marbach jedoch auf Sarahs Angaben ein und konnte zwei Sätze gewinnen, auch weil Sarah nicht die Geduld aufbrachte den 2. Ball nicht zu schießen. Es war ein sehr nervenaufreibendes Spiel. Im fünften Satz schaffte es Sarah sehr oft die Angabe der Gegnerin zumindest auf die Platte zu bekommen und ihren Schuss wieder ab und zu durch zu bekommen, sodass sie den 5. Satz zu 7 für sich entschied. Ein Spiegelbild zu dem Spiel wurde das Duell mit Walter, die für den DSC Wanne-Eickel aufläuft. Leider war es so, dass dieses Mal Sarah hinter einem 0:2 Satzrückstand hinterher rennen musste. Sie schaffte den Ausgleich, aber dann unglücklicherweise nicht den Sieg. Nach der „unnötigen Niederlage“ (Christa) schaffte es Sarah nicht mehr sich aufzuraffen und gerade weil Bambach ihren Schuss mehrmals blocken konnte und selber beinahe alles traf verlor Sarah das Spiel. Somit wurde sie 4. und verpasste den Einzug in die Zwischenrunde knapp.

Phil hatte eine starke Gruppe erwischt und hatte zudem etwas mit der Müdigkeit zu kämpfen, da er am Samstag den ganzen Tag auf einem Fußballturnier in Köln war. Von den TTR-Punkten konnte sich Phil an der 3. Stelle einordnen. Das Problem war, dass sein erster Gegner ein sehr sicheres Schupf-Spiel hatte und Phil hätte angreifen müssen, um zu gewinnen. Dies schaffte er aber nicht, vielleicht auch wegen dem Trainingsrückstand in den letzten Wochen. Nach einem gewonnen Satz hatte er seinen Gegner schon am Rand der Niederlage, doch die Genauigkeit fehlte an diesem Tag einfach. Genauso war es auch im zweiten Spiel, als Phil gegen Velmerig von Westfalia Rynern antrat. 7:11, 11:7, 9:11 und 9:11 hieß es am Ende.

Es folgte das Spiel gegen den Spitzenspieler (Steinwachs) des Turniers, und Phil spielte sehr stark. Mit gutem Auge und gezielten Block-Bällen schaffte er es den Favoriten (immerhin 150 TTR Punkte mehr) an den Rand der Niederlage zu bringen. Am Ende waren es nur ein paar Punkte, die ihn von den Satzgewinnen trennten (9:11, 10:12 und 8:11). Wir waren uns sicher, wenn Phil vorher so stark gespielt hätte, dann hätte er beide Spiele gewonnen. Engemann schaffte es das Turnier mit 8 Siegen abzuschließen und sogar gegen Steinwachs mit 3:2 zu gewinnen. Und Phil hatte den Spinwechseln und den klasse Topspins nichts entgegen zu setzen und verlor alle Sätze klar. Zum Abschluss ganz wichtig war das Spiel gegen Schapdick, der bis dahin auch noch kein Spiel für sich entscheiden konnte. Und nach den ersten beiden Sätzen (11:9 und 9:11) riss Phil das Spiel an sich und gewann mit 3:1. Zumindest der Sieg am Ende blieb Phil, der nach dem Turnier schnell ins Bett musste.

Paul hatte eine sehr schwere Gruppe erwischt, in der fast alle Gegner älter und höher eingestuft waren.Trotzdem startete er mit einem Sieg in das Turnier, der die Hoffnung nährte. Doch da direkt danach mit Köchling (er gewann alle 8 Spiele) der Spitzenspieler auf Paul wartete, sank die Motivation. Es war auch so, dass er nicht so gut spielte, wie es ihm möglich war, doch alle restlichen Spieler hatten auch mindestens 50 TTR Punkte mehr als er und waren auch oft ein paar Jahre älter. Am Ende bleibt, dass Paul eine starke Gruppe und einen schlechten Tag erwischte, dabei immerhin noch ein Spiel gewann.

Etwas leichter war die Gruppenauslosung für Jakob, der sich zudem im Laufe des Turniers enorm steigern konnte. In den Gruppenspielen verlor er nur gegen Mykietyn (Bonn), die derzeitige Nr. 3 in Deutschland des Jahrganges 2001. Die anderen Gruppenspiele gewann Jakob, insbesondere gegen Hörnemann (Dingden) zeigte er technisch und taktisch eine außerordentlich  starke Leistung. Schon hier war also klar, dass Jakob in der höheren Spielklasse viel erreicht hatte. Als Gruppenzweiter zog er also in die Zwischenrunde ein und steigerte sich dort noch weiter. Zumindest ein Spieler von uns hatte sich also durchgestzt.

 In der Zwischenrunde besiegte er dann zunächst Steingen (Düsseldorf) mit 3:1. Nach einem ganz starken ersten Satz (11:2) kam dieser jedoch zurück und konnte den zweiten Satz umbiegen. Sehr konzentriert spielte Jakob weiter und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sodass er die restlichen Sätze mit 11:8 gewann. Anschließend schaffte es Jakob mit großem Kämpferherz auch den höher eingestuften Ramirez (Mühlheim) zu besiegen. Dies war Jakobs einziges 5-Satz-Spiel, in dem die beiden immer abwechselnd ihre Sätze gewannen. Die einzige Niederlage in der Zwischenrunde holte er sich gegen Fadeev (Dortmund). Eigentlich sollte man glauben, dass Jakob mit nur zwei Niederlagen in die Hauptrunde einziehen sollte (auch hier kamen die ersten drei weiter). Doch da Jakob das Spiel gegen Ramirez „nur“ mit 3:2 für sich entscheid und gegen Fadeev und Mykietyn mit 0:3 unterlag, hatte er ein schlechteres Satzverhältnis als Fadeev und als Ramirez (der gegen Fadeev mit 3:1 siegte).
Trotzdem war dies ein riesiger Erfolg für Jakob in der höheren Altersklasse und lässt das Beste für die nächsten Jahre hoffen.

Insgesamt war es ein schönes Turnier, bei dem man konstatieren muss, dass alleine das Erreichen von vier unserer Talente in dieser Spielklasse eine große Leistung war.

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               Brettchen-Cup 2014 

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